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Steuerung

Digital plus by Lenz

Die gesamte Anlage wird mit Lenz digital gesteuert. Sämtliche Loks, Weichen, Signale, Belegtmelder und Lampen sind über eine Adresse ansprechbar. Der PC übernimmt das Rechnen. Als Software habe ich das Programm Railroad & Co gewählt, erst dann kann wie im Vorbild mit mehreren Zügen gleichzeitig gefahren werden. Selbstverständlich wird auch der Schattenbahnhof ferngesteuert. Der Computer sucht ein freies Gleis, stellt die Weichenstrasse und lässt den Zug zentimetergenau anhalten. Bremsweg, Höchstgeschwindigkeiten und Beschleunigungswerte lassen sich für jede Lok einzeln programmieren. Ebenso können Streckenabschnitte mit einer Höchstgeschwindigkeit belegt werden, sodass jede Lok mit maximal der erlaubten Geschwindigkeit passiert (z.B. Gleisbaustelle 40 km/h). Die Geschwindigkeitsangaben erfolgen in km/h, alles wie beim Vorbild. Ebenso können Züge mittels Magnet und Reed-Kontakt beispielsweise eine Bahnschranke oder eine Bahnhofsansage auslösen. Für mich als Betriebsleiter oder Lokführer bleibt aber noch mehr als genug Arbeit vorhanden. Der PC überwacht dann lediglich, ob ich mich an die Signale oder an die Höchstgeschwindigkeiten halte. Um die gesamte Anlage auf dem PC erfassen zu können, musste erst mal ein technischer Gleisplan erstellt werden. Darauf wurde jede Adresse und jeder Block eingetragen.
Die beiden 16fach Gleisbelegtmelder stammen von Blücher-Elektronik (Vertrieb durch Born, Rapperswil oder direkt bei bluecher-elektronik). Sie funktionieren einwandfrei, sind kompakt und auch leicht zu installieren und zu programmieren!

16-fach Gleisbelegtmelder von Blücher-Elektronik, Berlin Der technische Gleisplan auf dem Monitor im Einsatz Das Hirn der Anlage: links Booster, Zentrale und Interface von Lenz, rechts drei Trafos zur Spannungsversorgung der Weichenmotoren, Fahrstrom und Beleuchtung Sämtliche LOKI-Hefte seit 1981 sind in diesem kleinen Arbeitstisch untergebracht.